Zu Gast beim Lauschkonzert im Auwald

Mit Ludwig Klingler frühmorgens auf den Spuren unserer Piepmätze

Es ist gar nicht so schlimm, sich mal morgens um Sechs schon für ein besonderes Erlebnis aufzuraffen. Besonders lohnend vor allem, wenn man mit einem vielstimmigen Konzert und ersten Sonnenstrahlen über den dunstigen Donau-Niederungen empfangen wird. Das durften unser kleines Grüppchen genießen, das von unserem Vogelexperten Ludwig Klingler durch den Auwald bei Blindheim geführt wurde.

Gleich zu Beginn wussten wir, wer dort das Sagen hat. Lautstark begrüßte uns die melodische Mönchsgrasmücke und noch heftiger der kleine Zaunkönig. Zu Gesicht bekamen wir die Vögel nicht, meist war nur ein Huschen zwischen den Bäumen zu bemerken. Aber wenn wir die Ohren aufsperrten, merkten wir, dass wir von vielen höchst lebendigen Wesen umgeben waren.

Ludwig zeigte uns anhand seines Vogelbuches, wer uns da entlang der Donau begleitete: Specht, Meisen, Kuckuck oder Sommergoldhähnchen. Kennt Ihr den Rohrschwirl? Aus dem Rohrgeflecht an den Tümpeln und Weihern ertönt sein langgezogener surrender Ton – ein Vogel, den bisher keiner von uns kannte. Oder der Pirol – gesehen haben wir den schönen gelben Vogel leider nicht, aber von der Ferne sein urwaldartiges Rufen gehört.

Auch Wasservögel und Enten haben wir beobachtet – ein lohnender Ausflug also, den wir mit einem kleinen Frühstück im Café Isas in Wertingen abgeschlossen haben. Ludwig sei besonders gedankt dafür – bei Bedarf ist er bereit, die Vogelwanderung zu wiederholen zu etwas späterer Stunde.

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