Handys – zu schade für den Müll

Der Kreisverband der Grünen unterstützte eine Aktion des Wertinger Vereins „Solidarität für Eine Welt“ und sammelte fast ein Jahr lang bei vielen Gelegenheiten gebrauchte Mobiltelefone ein. Jetzt, wenige Wochen vor Schluss der Handy-Aktion, übergaben die Kreisvorsitzenden das gesammelte Gut an Vereinsvorsitzenden Anton Stegmairund Eine-Welt-Mitglied Markus Eser. Vor dem Weltladen Wertingen, den der Verein betreibt, gab es ein corona-konformes, kurzes Zusammentreffen für die Übergabe. Es war die erste Begegnung der neuen Grünen-Kreisvorsitzenden Angela von Heyden mit den Vereinsvertretern. Kreisvorsitzender Niklas Zöschinger war den Wertingern schon bekannt durch seine Funktion bei fridays for future, noch nicht aber in seinem neuen Amt als Kreisvorsitzender der Grünen.

Den Verein „Solidarität für eine Welt Wertingen“ und die Bündnis 90/Die
Grünen verbinden viele gemeinsame Ziele, wie im Gespräch festgestellt wurde. Dazu gehören Nachhaltigkeit, fairer Handel, Völkerverständigung und das Bemühen, ein neues, faires Bewusstsein für politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge zu schaffen. Nicht zuletzt arbeiten seit Jahren auch Wertinger Urgestein-Grüne – Karin und Ludwig Klingler – im Weltladen-Team aktiv mit.

Die Handy-Aktion läuft im Weltladen Wertingen noch bis Ende des Jahres. Es ist eine Aktion des Eine-Welt-Netzwerkes Bayern, die die sozialen
und ökologischen Auswirkungen der Handyproduktion aufzeigen soll. Die
gebrauchten Mobiltelefone werden zur Rohstoffrückgewinnung aufgearbeitet oder als Second-Hand-Ware weiterverkauft. Mit dem Erlös werden Bildungsprojekte in El Salvador, Liberia und Bayern unterstützt.
Kaputte oder noch funktionierende gebrauchte Handy können im Weltladen bis Jahresende abgegeben werden. Auch Handy-Zubehör kann in die Sammelbox mit eingeworfen werden (keine losen Akkus).

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