Auf beachtliches Interesse stieß am Dienstagabend die Kandidatenvorstellung des
Ortsverbands Gundelfingen von Bündnis 90/Die Grünen.
„Mir geht es ums Machen statt ums Meckern. Ich habe mich in der laufenden Amtszeit
intensiv in die Arbeit eingearbeitet, Prozesse kennengelernt und möchte diese Erfahrung
nutzen. Nachdem ich bereits vor über einem Jahr in den Stadtrat nachgerückt bin, weiß
ich, wie wichtig sachliche Zusammenarbeit, Transparenz und frühzeitige
Bürgerbeteiligung sind“, betonte Spitzenkandidat Constantin Jahn, der zugleich Kreis-
und Bezirksvorsitzender der Grünen ist.
„Ich möchte mich im Stadtrat mit Herz, Verstand und Respekt engagieren, zuhören,
verbinden und gemeinsam gestalten – das ist mein Anspruch. Was wir heute
entscheiden, bestimmt das Morgen unserer Kinder – dafür möchte ich Verantwortung
übernehmen“, erklärte Heike Meyer-Bräu, die auf Platz 2 der Liste kandidiert.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, die Bewerberinnen und
Bewerber für die bevorstehende Kommunalwahl persönlich kennenzulernen. Im
Anschluss daran stand ein thematisch hochaktueller Fachvortrag zur Elektromobilität
auf dem Programm, der dem Publikum fundierte Einblicke in technologische
Entwicklungen sowie gesellschaftliche und weltpolitische Zusammenhänge bot.
Nach der Präsentation der Kandidatinnen und Kandidaten führte Prof. Dr.-Ing. Stefan
Murza mit einem informativen und praxisorientierten Vortrag in die Grundlagen,
technischen Entwicklungen und Perspektiven der Elektromobilität ein. Er beleuchtete
sowohl die Fortschritte in der Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur als auch die
Herausforderungen, die ein flächendeckender Wandel der Mobilität mit sich bringt. Das
Publikum zeigte großes Interesse an den dargestellten Zusammenhängen.
Darauf aufbauend stellte Eva Lettenbauer, Landesvorsitzende der bayerischen Grünen,
die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der
Elektromobilität vor. Sie ging insbesondere darauf ein, wie durch gezielte
Fördermaßnahmen und kommunale Strategien der Übergang zu nachhaltigen
Verkehrssystemen vorangetrieben werden kann.
In der anschließenden Diskussionsrunde wurden vielfältige Erfahrungen aus dem Alltag
der Zuhörerinnen und Zuhörer eingebracht und kritisch erörtert. Dabei kamen sowohl
praktische Fragen zur Nutzung von Elektrofahrzeugen als auch Überlegungen zur
Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs zur Sprache.
Mit einer positiven Resonanz auf die Veranstaltung endete der Abend in Gundelfingen.
Der Ortsverband konnte nicht nur seine Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen,
sondern auch wertvolle Impulse für die zukünftige Mobilitätsentwicklung in der Region
setzen.